Posts mit dem Label Erlebnisse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Erlebnisse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2010/01/21

Wischiwaschi

Über Weihnachten hatte ich mal wieder viel Spaß mit meinem Auto. Nachdem ich erst letztens ein neues Lenkradschloss nebst Schlüsseln brauchte, passierte nun etwas rund um die Scheibenwaschanlage.

Am letzten Wochenende vor Weihnachten, da war es zum ersten mal seit langer, langer Zeit wieder richtig, richtig kalt geworden in Deutschland. So kalt, dass mir beim Fahren auf der Autobahn die Spritzdüsen zum Waschen und die Scheibenwischer den Dienst verweigerten. Eine große Kanne heißen Wassers erweckte die Wischer wieder zu temporären Leben, während es beim Scheibenwasser zwei Füllungen Frostschutzmittel und ebenfalls höherer Temperatur bedurfte.

Die folgenden Tage wollten die Scheibenwischer dann doch nicht weiter arbeiten. Auf den Rat aus der Werkstatt, dass ein bis zwei Übernachtungen in der Garage helfen würden, war ich auch schon gekommen. Ist nur schwierig ohne Garage...
Glücklicherweise durfte ich über die Feiertage den Wagen netterweise in der Box meiner Schwester unterbringen.

Dies führte dazu, dass ich am ersten Weihnachtsfeiertag einen Menschen vom ADAC herbei rief, um sich das mal an zu schauen, denn bei Regen ohne funktionierenden Scheibenwischer zu fahren (es hatte sich nichts getan) war keine machbare Option. Und ich wollte ja ein paar Tage später auch wieder nach Hause.

Tja, leider konnte er mir auch nicht helfen, außer die Sicherungen und Leitungen zu checken. Aber nein, das ganze billig zu ersetzende Zeug war in Ordnung. So habe ich zu Plan B gegriffen und ein Mittel mit Abperleffekt auf die Windschutzscheibe poliert, um so ohne Einsatz der Wischer fahren zu können. Das hat auch funktioniert, und gleich am Montag konnte ich den Wagen in die Werkstatt bei mir vor Ort bringen.

Jaaa... zuerst hieß es, die Wisch-Wasch-Steuerung sei wohl defekt, nach auseinander- und wieder zusammen Bauen ging sie wieder, für kurze Zeit. Das wären noch halbwegs preiswert gewesen. Doch nach Einbau eines Neugerätes am Folgetag zeigte sich, dass auch die Wischermotoren etwas abbekommen und den Geist aufgegeben hatten. Ergo noch ein Tag in der Werkstatt und noch eine ordentliche Position mehr auf der Rechnung.

Das dürfte nun eine Zeit lang halten ... auch wenn die Spritzdüse auf der Beifahrerseite nicht so richtig funktioniert - aber jetzt hab ich erstmal keine Lust mehr auf Werkstatt.

2010/01/04

Schwarz wie die Nacht

Frohes neues und so!

Hier eine kleine Sache zum Einstimmen - wobei ich hoffe, dass der Rest des Jahres eher hell als düster wird.
Ja, so schwarz wie die Nacht war es bis ca. 19.30 heute in einer Stadt in der Mitte Deutschlands. Genau genommen war es natürlich auch Nacht, der helle Anteil am Abend ist in den Wintermonaten bekanntlich von recht kurzer Dauer.

Interessant war heute daher, dass es mit Einbruch der Dunkelheit auch tatsächlich dunkler als gewöhnlich wurde. Weder Nebel noch Schneesturm hatten diesmal einen Anteil daran, sondern schlichtweg das Ausbleiben der Straßenbeleuchtung. Wer weiß, möglicherweise haben die aktuellen Minusgrade (hier sind es -10°C) ihren Teil dazu beigetragen.

Faszinierenderweise bemerkt man erst nach einiger Zeit, was eigentlich fehlt, wenn eine Kleinigkeit nicht so ist wie sonst. Dies war auch beim Blick in die kalte Straßenlandschaft aus dem Fenster der Fall. Irgendwann fiel mir dann doch mal auf, dass ich nicht so gut gucken konnte wie üblich...


Edit: So ein Mist. Ich war mir sicher, ein Bild gemacht zu haben. Doch wie es aussieht, hat mir meine Fantasie da einen ganz üblen Scherz gespielt...

2009/12/04

Ein Klavier, ein Klavier!

Eigentlich geht es um einen Abend mit einem Flügel, doch en bissken watt Kultur kannich schaden, dacht ich mir.

Wo war ich? Ach ja, am Anfang. Da war die Hinfahrt. Nach Hannover. Genauer gesagt, zum Theater am Aegi. [Warum? Später.] Auf der A7 zu fahren macht zur Zeit nicht wirklich Spaß, soviel zur Fahrt an sich. Was den Aegi betrifft: Es ist recht faszinierend, wieviele Parkhäuser es rund um diese ziemlich große (im Sinne von weitläufige) Kreuzung herum gibt.

Und gleich das erste, in das ich hinein fahre, ist natürlich das einzige (ich wiederhole: das einzige) in der Umgebung, das auf Grund von Baumaßnahmen nicht durchgängig geöffnet hat. Um also den Wagen in der Nacht wieder verwenden zu können musste Versuch zwei herhalten, immerhin erfolgreich.

Dann schonmal ein Bummel zum Theater. Rundlauf um die Riesenkreuzung. Nicht ohne Hintergedanken, denn mit nicht knurrendem Magen genießt es sich besser. Und siehe da, kurz vor der kompletten Umrundung taucht eine Sandwichtankstelle aus dem Untergrund auf.
Warum ich das erwähne? Abgesehen davon, dass wir nicht die einzigen Theaterbesucher waren - wie sich unschwer an der dunklen Kleidung erkennen ließ - gab es dort auch etwas Ungewöhnliches zu beobachten:

Sie hatten kein Brot mehr.

Im Ernst, kaum hatten wir aus den Restbeständen unsere kleine Portion ausgewählt und bekommen, da musste das Personal Kundschaft wegschicken. Und das habe ich bei so einem Laden noch nie erlebt. Ich eine, es war nicht mal kurz vor Feierabend, sondern noch mitten im Abendgeschäft (was Essen betrifft), und es gab nichts mehr. Irgendwie faszinierend.

Als wir uns dann gesättigt auf den Weg Richtung Theater machten, kam uns beim Verlassen einer der jungen Thekenmenschen entgegen. Vollgepackt in beiden Händen mit Tüten, die der Form nach Brote en masse enthielten. Da hat wohl eine benachbarte Filiale aushelfen können...

Drinnen angekommen mussten wir uns dann nur noch bis zum offiziellen Einlass gedulden. Immerhin finde ich die Lösung für die Garderobe im Theater am Aegi recht praktisch: So richtig schöne alte Blechschränke, wie ich sie noch aus alten Schwimmkurszeiten in Erinnerung hatte. Nur dass die Mark - Verzeihung, der Euro - nun einbehalten und nicht zurück gegeben wird. Vorteil: Weniger Drängelei als beispielsweise beim ASP-Konzert im LKA Stuttgart.

Ein schönes Stichwort: Konzert. Genau deswegen waren wir nämlich überhaupt los gefahren. Und zwar waren dieses Mal Deine Lakaien angesagt. Und das nicht nur einfach so, sondern es war die Premiere, der Auftakt ihrer Acoustic Tour!

Zu viel beschreiben will ich an dieser Stelle nicht mehr, denn so was muss man eigentlich gesehen haben. Ich zumindest hätte zum Beispiel sonst nie geglaubt, dass ein Mensch am Flügel die Arme und vor allem Finger nebst Handgelenke so schnell bewegen kann, dass man es nur noch verschwommen wahr nimmt. Sehr cool fand ich auch die diversen Klangveränderungen, die Ernst Horn dem Instrument entlockt hat, indem er wahlweise Gläser, Flaschen, oder einen Drumstick zur Hilfe nahm. Umgesetzte elektronische Musik, sage ich da nur.

Wobei es auch sehr für Lacher gesorgt hat, als er einmal seine Trinkflasche einsetzen wollte und noch Durst bekam. Die ganze Atmosphäre war überhaupt sehr angenehm. Und spannend, nicht zuletzt durch Alexander Veljanovs mächtige bassige Stimmgewalt und Bandbreite füllte sich der Saal mit Emotionen aus den Liedern. Die teils dezente, teils präsente Lightshow wurde dazu gut eingesetzt - genug, um Effekte hervor zu rufen, und so sinnvoll, dass das Duo hervor gehoben wurde.

Ich bin immer noch fasziniert davon, wie "ein Flügel" und ein hervorragender Sänger ohne weiteres Instrumentarium einen vollständig ausverkauften Theatersaal in Bann ziehen können und ziehen meinen Hut vor dieser Leistung. Schön, dass ich dabei sein durfte.

2009/11/14

roter Zettel reloaded

Wie bereits erzählt hatte ich letztens unerwarteten Besuch. Was dabei heraus kam, möchte ich natürlich nicht vorenthalten:

Nun ja, irgendwann kam dann doch der Bescheid über das Bußgeld. Auch wenn es nur um fünf Euro ging, habe ich dennoch erstmal die Sachbearbeiterin angerufen. Schließlich hatte ich bisher sonst immer den Anwohnerausweis hinter die Scheibe gelegt. Tja, sie meinte dann, dass sie erst einmal mit demjenigen Rücksprache nehmen müsste, der das Vergehen aufgenommen hatte.

Der Tag verging.
Der nächste Tag verging.

Nach einer Woche war dies immer noch der aktuelle Stand, also ließ ich mich einfach überraschen.

Tage vergingen.

Einige Wochen später dann der Bescheid per Post: "Das Bußgeldverfahren wurde eingestellt." Na wunderbar, lief ja bestens.

Nur blöd, dass ich vor ein paar Tagen doch noch einmal vergessen habe, den Ausweis hinter die Scheibe zu packen und wieder ein roter Zettel dran klebte... ob der Hinweis auf den Parkausweis wohl noch einmal zieht?

to be continued ...

2009/07/16

Unerwarteter Besuch

Neulich bei mir Zuhause: Es klingelt.

Verdutzt, da ich keine Person erwarte, horche ich an der Gegensprechanlage. Ich dachte an eine Paketlieferung für einen der Nachbarn.

Weit gefehlt, es war ein Herr vom Ordnungsamt, und er wollte zu mir. Genauer gesagt, er wollte meinen Wagen abschleppen lassen...
Huiii, das gab Adrenalin! Auf in die Schuhe und erstmal runter zu dem Herrn. Während dessen gingen mir diverse Gründe durch den Kopf. Einer davon sollte sich alsbald als richtig erweisen.

Der Mensch war (ich gebe zu: unerwartet) höflich und freundlich. Und ja, es handelte sich tatsächlich um mein Auto, um das es ging.
Und ich hatte zwar nicht falsch geparkt - wie ein anderer, der des öfteren gleich zwei Parkplätze auf Grund mangelnden Hirnschmalzes benutzt - doch zum ersten Mal überhaupt war mein Parkausweis von mir nicht hinter die Windschutzscheibe gelegt worden!

Da ich gestern nicht mit dem Wagen unterwegs war, hatte ich das Knöllchen auch nicht gesehen... und das übliche Prozedere ist halt, am zweiten Tag einen Wagen dann zu entfernen. Glücklicherweise hat der Mann anscheinend mitgedacht, sich nach der Adresse des Halters erkundigt, udn in mir einen Anwohner erkannt. Vielleicht kannte er mein Auto auch schon von diversen Kotrollgängen.
Immerhin gab mir das die Gelegenheit, zur rechten Zeit Zuhause zu sein (und damit viel Glück zu haben), und mir die Abschleppkosten zu ersparen.
Ich brauchte nur den Anwohnerausweis an seine übliche Stelle legen, und damit war die Sache in Ordnung.

Naja, auf den Brief zum Knöllchen warte ich noch...

2009/07/09

Die Gallenblase - ein Relikt der Evolution

Welche Einschränkung man zum Einen, und welche Relativierung man zum Anderen erfährt, wenn eine Zeit lang der Netzzugang nicht möglich ist, habe ich vor kurzem erlebt:
Unfreiwilligerweise musste ich mich einer Operation unterziehen (meiner ersten), und da die Beschwerden vorzeitig untragbar wurden sogar verfrüht ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Schonmal vorweg: Die ersten Tage waren stark veränderter Wahrnehmung unterworfen - ein gesunder Mensch hat viele Wünsche, ein kranker nur einen...

Es begann schon einen Monat früher, auf der Chorfahrt. Zweimal hatte ich dort Schmerzen im Oberbauch, die nicht durch Mittel gegen Sodbrennen verschwanden, selbst der H2-Blocker funktionierte nicht.
Kurze Zeit später ging es daheim weiter, spätabends oder nachts fingen die Beschwerden an, und hörten nach drei bis fünf Stunden irgendwann wieder auf. Es pendelte sich ein Rhythmus von 2-3 Tagen ein, so dass ich nach einiger Zeit einen ordentliches Schlafdefizit aufzubauen begann.

Als erstes wurde eine Magenspiegelung gemacht, bei der nur entdeckt wurde, dass der untere Teil der Speiseröhre leicht entzündet war und ich eine permanente Refluxerkrankung besitze - was ich mir schon vorher gedacht habe.

Da die Behandlung mit täglichem H2-Blocker im Anschluss nichts brachte, sondern die Schmerzen eher heftiger wurden, bin ich drei Tage später wieder zum Arzt und habe einen neuen Termin für eine Ultraschalluntersuchung bekommen. Ich erinnerte mich nämlich an eine Zeit aus meiner Kindheit, zu der mein Vater ähnliche Symptome gehabt hatte, und es bei ihm an der Galle lag.
Tja, darauf lief es dann auch bei mir hinaus: ein Gallenstein in der Gallenblase. Lösung: Entferung derselben. Gleich einen Termin gemacht.

Ungefähr viereinhalb Tage vor der OP hatte mein Gallenstein jedoch die Idee, Richtung Ausgang der Gallenblase zu wandern, diese dadurch zu verstopfen und eine Entzündung hervor zu rufen. Das artete dann eines Abends in Krämpfen aus, die zum ersten Mal NICHT nach ein paar Stunden abklangen, sondern permanent blieben und mich auch zur Komplettleerung meines Magens in mehreren Etappen leiteten. Und zwar so, dass ich ziemlich exakt 12 Stunden später bei meiner Hausärztin war, welche mich dann gleich per Krankentransport in die Zentrale Notaufnahme hat bringen lassen...

Als Eingangsuntersuchung gab es erst eine weitere Ultraschalluntersuchung, bei der nicht genau festgestellt werden konnte, ob der Stein noch in der Blase war oder nicht. Arglglgl. Also bekam ich noch eine Magenspiegelung mit Endoskopiegeräten, quasi ein Ultraschall von innen heraus. Glücklicherweise unter Betäubung. Gut, dass ich vorher schon ein OP-Leibchen angezogen hatte, war nämlich gleich voller erbrochener Galle. Lecker. Naja, Hunger hatte ich da schon eh nicht mehr.

Immerhin hatten bis dahin endlich die Schmerzmittelinfusionen zu wirken begonnen, welch eine Erlösung. Den Rest des Tages hab ich damit verbracht, den verpassten Schlaf der vorigen Nacht nach zu holen.
Tags darauf wurde mir eröffnet, dass die Entzündung mit Antibiotika erstmal eingedämmt würde, der OP-Terminkalender zu voll wäre und daher mein bereits avisierter Termin anstünde. Und ich zur Beobachtung das Wochenende vor Ort bliebe.
Soweit, so gut. Dadurch konnte ich endlich mal wieder etwas in meinen Shadowrun-Büchern lesen (mehr dazu in einem anderen Eintrag). Schlimm wurde es leider noch am Abend vor der OP, als der drei Tage-Rhythmus rum war und sich tatsächlich nochmal eine Gallenkolik aufbaute! Tja was soll ich sagen, sie hielt bis zur Operation am folgenden Morgen an, und das Nachtpersonal musste mit den Schmerzmitteln rotieren, weil man eine Infusion nur alle vier Stunden pro Mittel geben kann - was bei mir bei Weitem nicht ausreichte.

Immerhin war ich frühmorgens der erste Patient auf der Liste, mein Bauch wurde rasiert und ich zur Narkose gebracht. Vom Rest des Tages habe ich dann nicht mehr viel mitbekommen... meine Freundin kam mich nachmittags besuchen und ich bin wohl dauernd weg genickt.
Das wurde erst besser, als ich gegen 22 Uhr zum ersten Mal wieder einen Brechreiz verspürte und mich ordentlich übergab. Da das Zeug sehr dunkel war, vermute ich unverdauliches Blut oder so... naja egal, auf jeden Fall war ich danach zum ersten Mal an dem Tag wieder völlig klar im Kopf und konnte gleich mal meine Freundin anrufen, dass es mir besser ginge.
Gut, das war im Nachhinein auch übertrieben, weil die folgende Nacht auch sehr unangenehm und von oraler Entleerung geprägt war, aber egal.

Mit Erschrecken musste ich am ersten post-OP-Tag feststellen, dass ich nach der Operation eine zweite Braunüle erhalten hatte - an der linken Hand. Ich hatte mich gerade erst daran gewöhnt, halbwegs Linkshänder zu sein, nachdem die erste Braunüle in meiner rechten Armbeuge steckte! Arg.
Ich fühlte mich sowas von eingeschränkt, das war echt ätzend. Dazu kam, dass ich mich bewegen musste, um die überschüssige Luft, die während der OP in meinen Bauch gepumpt worden war, wandern lassen zu können. Die diffundiert dann zum Großteil in die Lunge und ins Gewebe. Ging alles nur sehr langsam, weil ich ja auch noch eine Wunde im Bauch hatte...

Zum Glück hatte ich einen Arzt, der sehr kompetent in der Anwendung der Schlüssellochtechnik ist. Daher werden mir nur vier kleine Narben verbleiben, und kein großer Schnitt. Das hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass ich am dritten Tag nach der OP wieder das Krankenhaus verlassen durfte.

Davor hatten mich meine Eltern noch überrascht, die spontan für einen halben Tag vorbei gekommen waren, und dann wieder zurück in den Pott fahren mussten. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle!
Natürlich auch an meine Freundin, die täglich vorbei schaute. Und jonas, der mich noch im Krankenhaus erwischt hatte. Sowie an meinen Chor, der mir durchs Telefon ein Ständchen brachte. Sowas hat man auch nicht alle Tage :-)

Tja, dann kam ich passend zur Generalprobe für die Chorkonzerte wieder nach Hause - und fühlte mich wie ein Krüppel. War alles sehr eingeschränkt am Anfang, und ich bin froh, dass der Heilungsprozess recht zügig voran schreitet. Die Konzerte konnte ich leider nicht mitsingen, doch immerhin vor Ort sein. Und mittlerweile sind die Fäden raus, ich kann aufrecht stehen, und sogar das Lachen scheint wieder vollends machbar zu sein. Schwer heben geht noch nicht, daher auch noch der Krankenschein... Singen ist auch noch nicht auf Dauer drin. Doch auch das wird schon wieder irgendwann.

Und hier noch das Fazit zum Anfang:
Vor allem das Warten auf die Entlassung vertrieb ich mir mit Büchern, wiedergewonnener Bewegungsfreiheit, und ab und an dem guten alten Telefon.
Und ich habe dort das Internet nicht wirklich vermisst. Vielleicht weil ich wusste, dass ich irgendwann ja wieder online sein werde. Vielleicht auch, weil es doch kein so grundlegendes Bedürfnis des Menschen an sich ist?
Oder man kann sich so schnell entwöhnen, wie man sich daran gewöhnt.

2009/01/12

The Gorgonzola Incident

Englischer Titel. Ist mir aufgefallen. Das soll es mit dem Ausflug ins Ausländische für dieses Mal auch schon gewesen sein. Weiter geht es mit einer typisch deutschen Eigenschaft. Kundenserviceabstinenz.

Letztes Wochenende in einer Filiale der Kette Edeka in Kiel. Das Geschäft hatte wie jeden Sonntag eine Zeit lang geöffnet. An sich lobenswert. Es begab sich jedoch, dass eine kleine Gruppe hungriger Menschen, zu der auch ich gehörte, als Ziel für das Mittagessen Spaghetti mit Gorgonzola-Soße ins Auge gefasst hatte. So suchten wir also den Selbstbedienungsbereich des Ladens durch und sahen, dass wir nichts sahen, was nach Gorgonzola aus sah – oder roch.

Einer Idee folgend ging ich weiter in Richtung Käsetheke. Und siehe da, gleich vorne direkt an der Scheibe lag er, der Gorgonzola. Rechts daneben befand sich, für das Servicepersonal durch eine Glastür getrennt, die Fleischtheke – teils leer geräumt, teils zugedeckt.

Da zudem im Käsebereich auch noch Licht an war hatte ich Hoffnung, dass uns jemand den Käse rausgeben könnte. Denn auf den in den Auslagen liegenden Schilder stand nur etwas davon, dass die „Schlachterei“ sonntags nicht geöffnet habe. Und da für mich Käse nicht gleich Fleisch ist, galt m.E. das Schild halt eben nicht für den Käsebereich.
Des Weiteren erwähne ich hier nochmals die indirekten Hinweise, die zu meiner Hoffnung beigetragen haben:
die Käsetheke war beleuchtet
die Auslage selbiger Theke war weder abgedeckt noch entfernt worden, wie in der Schlachterei daneben

Wie sich bald heraus stellen sollte, teilten weder die Standard-stupide Hilfskraft noch der vorgebliche Filialleiter meine Ansicht...

Ich gebe zu, ich war bereits etwas griffig, nachdem mir besagte Europalettenfahrerhilfskraft schon keine fundierte und aussagekräftige Antwort geben konnte (mal abgesehen von „weisschnich, glaub die ham nich auf“). Dementsprechend offensiv ging ich die Diskussion mit dem nicht wirklich flexiblen Filialleiter an. Der hatte nämlich kein anderes Tonband eingelegt außer „das machen wir schon seit zwei Jahren so... dafür gibt es unsere SB-Truhe ...“
Der intelligente Leser, gern auch weiblichen Geschlechts, hat sicher schon längst bemerkt, dass es an dieser Stelle auf die in Deutschland bekannte und beliebte Geisteshaltung >>Das war schon immer so, das war noch nie anders, da könnt ja jeder kommen<< hinaus lief.

Das Mitdenken dieser Person belief sich darauf, dass er von nun an nun sonntags auch eine Decke über den Käse legen wird. Großartig! Fleißige Filialleiter braucht das Land!
Ich habe ihm mindestens dreimal Brücken gebaut, so dass er sich dazu hätte herablassen können, selber an die Käsewaage zu gehen und Kunden auch mal auf die Schnelle einen Sonntagssonderwunsch zu erfüllen.
Und er hätte es soviel einfacher gehabt als mit einem leicht angefressenen Gronk zu reden und sich von dem (also mir) zwischen den Zeilen unter die Nase reiben lassen zu müssen, was für eine hohle Nuss er da gerade abgibt. Ich glaubte ihm auch einfach nicht, dass er die Waage nicht bedienen kann – denn dann wäre er an seiner Position mangels Vorbild- und Einweisefähigkeit schlichtweg fehlbesetzt.

Okay, der Teil hat mir im Prinzip Spaß gemacht. Und gut getan. Doch um Deutschland tut es mir leid, wenn überall die Kunden erst nach unflexiblen Vorschriften kommen.

Wir haben uns dann übrigens mit Cambozola ausgeholfen. Ist zwar nicht so intensiv wie der Wunschkäse, auf jeden Fall jedoch ebenso lecker als Soße.
Das Ergebnis kann man übrigens HIER bewundern.

Naja. Gut, dass wir da nicht nochmal hin müssen. Denn unsere besuchten Freunde ziehen bald um. Folglich wird es irgendwann in zeitnaher Zukunft einen ähnlichen Test in Hamburg geben...

2008/09/17

10,51 m

Geschafft!

10 Meter und 51 Zentimeter. So hoch ist die Kletterwand im RoXx, wenn ich mich recht an die Worte des Einweisers erinnere.
Und seit heute Abend kann ich nun sagen: Yep. Da oben war ich. Und wieder runter, und wieder rauf, und wieder runter, und wieder - you get the picture...

Ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne - ähm - oben. Klettern an zwar bekannter Stelle doch ohne Angst, fallen zu können. Und mit voller Konzentrationsmöglichkeit auf die Strecken, die ich mir zum Klettern vornehme. Nun kann ich auch das letzte bisschen Ehrgeiz rauskitzeln, wenn ich kurz vorm Ziel bin und oben noch abklatschen will.

Schätze, ich sollte bald mal einkaufen gehen, damit ich mir die Ausrüstung nicht mehr leihen brauche.
Die hilft mir vielleicht auch aus der Badewanne.
Darin bin ich eben nämlich prompt eingeschlafen.

Gute Nacht.

2008/08/31

Hoch hinaus

Ein Mann, ein Wort: Akrophobie.

Ja, so etwas kommt in den besten Familien vor. Na ja, und auch bei mir.
Doch wovon rede ich eigentlich? Lassen wir uns einfach mal von Wikipedia erleuchten:

Die Akrophobie (auch Hypsiphobie) gehört zu den Phobien (Angststörungen) und wird häufig einfach als Höhenangst bezeichnet.


Es ist eine merkwürdige Art von Angst. Manchmal stehe ich an einem Geländer und betrachte die Umgebung, dann wieder komme ich an einem ähnlichen Konstrukt vorbei und verspüre schon aus der Ferne dieses eisige Stechen, als ob das Steißbein kribbelnd einfriert. Anders kann ich es nicht beschreiben, es fühlt sich wirklich ganz, ganz merkwürdig an. Es gibt Tage, da kann ich noch nicht mal auf eine Leiter steigen, und an anderen Tagen kann ich nahe von durchsichtigen Wänden die Treppenhäuser nutzen.

Ich glaube, es hängt auf eine verbockte Art und Weise ganz stark davon ab, wie individuell sicher ich mich an einem entsprechenden Ort fühle. Also, wie stark mein Gefühl wird, an einer Stelle fallen zu können... auf den CN Tower in Toronto z.B. könnte ich niemals gehen.

Interessanterweise bekomme ich dieses Gefühl zwar auch, wenn ich im Fernsehen oder Kino Dinge aus großer Höhe betrachte, vor allem aber wenn ich jemanden sehe, der in Gefahr ist fallen zu können. Und außerdem habe ich keine Angst, wenn ich hohe Gebäude von unten aus betrachte. Also ist der Begriff verwirrend, manchmal denke ich da eher in der Kategorie Tiefenangst.

Vor einiger Zeit dachte ich mir, dass ich zumindest auf harmlose Art etwas tun könnte, um mich dieser Angst zu stellen. Daher habe ich einen Schnupperkurs im Klettern gemacht. Es gibt nämlich mittlerweile hier ein Kletterzentrum, genannt RoXx.

(hier wird ein Bild stehen)

Da kann man auf verschiedene Arten klettern (+lernen), und vor kurzem hat es trotz engem Terminkalender und Murphys Gesetz – Darmspiegelung am selben Tag (nie wieder ohne Schmerzmittel...doch das ist eine andere Geschichte) – glücklicherweise geklappt, zu fünft einen Einführungskurs zu machen. Zuerst wurde uns das Sichern beigebracht, und dann ging es ans Klettern unter Aufsicht. Interessante Erfahrung. Die meisten Probleme habe ich phobiebedingt beim „sich hängen lassen“ und dem meist folgenden Abgang nach unten (alternativ zum Abgang macht man nur kurz Pause zum Weiterklettern). Sich auf die Sicherung zu verlassen – und auf die Person am Boden, die einen sichert und hält – ist eine enorme Herausforderung.

Nun ja, nach und nach kam ich Meter um Meter höher, und mittlerweile war ich vor kurzem ein weiteres Mal zum Üben dort. Soll ja auch eine regelmäßige Sache werden.
Bin gespannt wann ich mich mal nach ganz oben traue. Zwei Drittel Weg klappen immerhin. Und das sind auch schon ca. sieben Meter.

Sichern oder gesichert werden, das ist hier die Frage.

2006/08/29

Auf Hoch(zeits)touren - oder auch: Shoppen mit Hindernissen

Ich habe ihn. Den geeigneten Opener. Mal ganz abgesehen davon, dass ich mit dem letzten Satz schon gleich zum Anfang das neudeutsche Denglisch in meinen Schreibstil mit einfließen lasse, passt es richtig gut.

Letzten Samstag war ich shoppen... halt nein, stimmt ja gar nicht. Viel besser: Ich war shoppen im Ausland. Hmm, klingt auch blöd. Korrekt wäre eigentlich: Ich habe Hochzeit gefeiert. Nicht meine eigene, wohlgemerkt, sondern die eines alten Freundes. Wir kennen uns seit der fünften Klasse, waren mit unserer Jungenclique oft zusammen unterwegs und haben viele tolle und auch mal bescheuerte Sachen gemacht. Und nun waren wir seit langer, langer Zeit mal wieder alle sechs vereint. Dass da etwas lustiges (und auch teilweise selten dämliches) bei rumkommt, war quasi nicht zu vermeiden.
Aber ich sollte chronologisch bleiben.

Am Anfang war das Packen. Denn es ging - wie erwähnt - ins Ausland. Nach Luxemburg, um genau zu sein. Ganz genau ging es zuerst Richtung IBIS Hotel am Flughafen, und zur Feier dann nach Schloss Schengen, jawohl. Das Brautpaar hat sich nicht lumpen lassen. War auch ein riesiges come together. Aber ich greife vor.
So ging es also los, mit geplanten 5-6 Stunden Fahrzeit vom Herzen Deutschlands aus dem südlichen Zipfel Niedersachsens gen Südwest. Das schöne an der Fahrt war: Viele Staus, teilweise recht lang, aber so richtig. Alle auf der Gegenspur. Herrlich.

Dann kam ein Moment der Besinnung, in welchem ich in mich ging, und noch einmal alle Gepäckstücke vor meinem inneren Auge vorbeiziehen ließ:
Rollkoffer mit Klamotten - check.
Rucksack mit Verpflegung und dem neuesten Perry Rhodan-Roman für zwischendurch - check.
Freundin auf Beifahrersitz - check (ok, das war gemein. Sie ist kein Gepäckstück. Aber manchmal ein Stück. Das hat sie von mir.).
Anzug im Schutzumhang hinter mir aufgehangen - error.
Moment.
Wie?
Bitte?
Es folgte ein innerer Auf- und Urschrei, den ich hier nicht wiedergeben kann. Tja, da waren wir nun, über ein Drittel des Weges war schon geschafft, und bereits drei große Staus in Gegenrichtung gesichtet. Was tun? Klare Sache: Erstmal verfahren.

Der Moment begab sich nämlich zu jener Zeit, als ich beim Autbahnkreuz die Autobahnn hätte wechseln müssen. Und es natürlich eine Zeitlang nicht gemerkt hatte, auf Grund dieses kleinen unnötigen Details. Wer braucht schon einen Anzug, wenn man auf eine festliche Hochzeit geht und sich die Freundin schon neu eingekleidet hat?
Tja, da stand ich nun. Nein, eigentlich fuhr ich, aber egal. Rückkehr war keine Option. Also Plan B: Den Umstand nutzen, dass ich einen Tag früher als meine Freunde, nämlich schon am Freitag, nach Luxemburg fahre. Die Hochzeitsfeier war am Samstag um 16.00 angesetzt, also hieß es Freitagabend ankommen und irgendwie am Samstagvormittag einen Anzug besorgen.

Das Hotel war zuzüglich einiger Kurverei dann auch gefunden, und nach dem Einchecken war das dortige Abendessen sehr erholsam. Man glaubt es übrigens kaum, aber im Tisch vor dem Fenster haben die doch glatt einen aufklappbaren Schminkspiegel installiert! Sowas war mir neu... Meine Freundin war begeistert. Gebt es zu, auf den Satz habt ihr gewartet.
Schnitt. Samstagvormittag, nach dem späten Frühstück, 11.00 Uhr.
Die Dame an der Rezeption empfiehlt uns das Centre Commerciale "Auchamps". Die Wegbeschreibung hätte einem Einheimischen locker gereicht. Mir nicht, wie sich am Kreisel herausstellte. Aber in einem Reisebüre trafen wir eine Dame, die uns den Weg besser beschrieben hat. Auch auf deutsch, so wie Variante eins.

Das ist übrigens das witzige in Luxemburg: Drei Sprachen parallel nebeneinander, immer abwechselnd. Geschwindigkeitsschilder auf der Autobahn auf Deutsch, und dann die Ausfahrten nur auf Französisch, während die Hinweise auf den Flughafen auf Englisch geschrieben waren. Faszinierend. Aber es kommt noch besser.
Am Einkaufszentrum (denn nichts anderes bedeutet ja das französische Wort von oben) angekommen, klappern wir die Schaufenster der Läden ab. Einer bleibt übrig, der erfolgsversprechend scheint. Also rein da.
Das Verkaufsgespräch startet mit der Feststellung, dass die Dame, die dort alleine den Laden schmeißt, ausgerechnet zu den wenigen gehört, die weder Deutsch noch Englisch sprechen. Bis zur Hochzeit sind es noch 3 Stunden. Wir können beide kein Französisch. An dieser Stelle beginnt der Einkaufsbummel interessant zu werden.
Nun gut, ich habe noch Restwissen aus der Schule, aber mein Vokabular ist total aus der Übung. Gerade bei Französisch ist Praxis das A und O. Aber wir waren richtig gut darin, ihre Gesten und Mimik zu interpretieren. Und nach und nach verstand ich auch ihre Sprache besser, konnte sogar sinnvoll antworten - nach sekundenlangem Nachdenken vor jedem Kommentar meinerseits.

Zu guter Letzt verließen wir das Geschäft mit einem kompletten Anzug plus zweiter Hemd und Krawatte-Garnitur (weil ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte) mehr, und einem gehörigen Batzen Geld weniger auf dem Konto.
Kurz - sehr kurz - vor der Abfahrt stellte ich noch eine entscheidende Frage: "Sag mal, weißt du eigentlich, wie man eine Krawatte bindet?". Mein persönliches Hobby *wie treibe ich meine Freundin in den Wahnsinn* hatte unerwartet spontan ein weiteres Erfolgserlebnis zu verzeichnen.
Zur Hochzeitsfeier kamen wir dann auch rechtzeitig und hatten viel Spaß dort. Es war echt schön, die Truppe mal wieder zusammen zu haben. Und so viele Nationalitäten hab ich noch auf keiner Hochzeit gesehen - die Braut ist eine in Südafrika geborene Engländerin. Ergo: Briten, Belgier, Franzosen, Luxemburger, Amerikaner, Südafrikaner, Neuseeländer, und Deutsche. Keine spezielle Reihenfolge.

Eigentlich wäre die Story jetzt zu Ende. Wenn ich nicht solche Freunde hätte, die auch mal über die Stränge schlagen können. Drei von ihnen haben immer noch nicht gelernt, beim Alkohol Maß zu halten. Als meine Freundin und ich zum Hotel aufbrachen, ging es noch ganz gut. Aber ich hätte dem "Wir schauen dann gleich noch vorbei" doch mehr Aufmerksamkeit widmen sollen... Drei Stunden später, so gegen 4.38 (ich hab danach auf die Uhr geschaut) stürmten sie nämlich zu dritt in unser Zimmer. Jawohl, in das Hotelzimmer. Das, wie die meisten seiner Art, eine elektronische Schlüsselkarte besitzt. Bedingt durch die Müdigkeit waren wir noch stinkiger, als es eh schon der Fall gewesen wäre, so dass sie dann recht schnell verschwanden. Nicht, ohne eine Zigarette auf dem Teppich zurück zu lassen. Und die drei hatten sich allesamt 5 Stunden vorher beim Spiel als "Nichtraucher" gemeldet. Soviel dazu.
Am folgenden Morgen sind meine Freundin und ich dann abgefahren, ohne noch darauf zu warten, dass die Herren ihren Rausch ausschliefen. Wir kamen dann soger ziemlich flott nach 5 Stunden Zuhause an.

Am selben Abend erreichte mich dann noch ein Anruf eines ziemlich geknickten alten Freundes, der sich stellvertretend für die drei entschuldigte. So bestätigte sich dann auch meine Vermutung, dass sich einer der drei an der Rezeption für mich ausgegeben hatte, um an die Karte für mein Zimmer zu kommen. Sicherheitsvorkehrungen sind leider immer relativ, und oft relativ leicht zu umgehen. Ein anderer der drei musste unbedingt noch eine Flasche öffnen und dafür Rezeption und Bar nach einem Korkenzieher durchsuchen. Fast wären sie dafür verhaftet und in eine Ausnüchterungszelle gestopft worden. Hätte ihnen vielleicht gut getan.
So, nun bin ich aber wirklich am Ende angelangt.
Zuhause hing mein Anzug übrigens genau da, wo ich ihn hin gehangen hatte: Direkt neben der Tür.
Damit ich ihn auch ja nicht vergesse.